Stefan Merath macht Mut

Am 10. Oktober 2013 fand die 16. faktor-Business-Lounge statt. Unternehmercoach Stefan Merath stieß mit seinem Thema ‚Unternehmersein ist die geilste Lebensform überhaupt oder die vier Zielebenen: wie Sie Ihre unternehmerische Energie voll entfalten‘ auf großes Interesse.

Der Experte für die Überwindung der zweiten unternehmerischen Wachstumshürde, dem Übergang vom Selbständigen zum Unternehmer, sprach mit seinem Vortrag vor allem all jene Gäste an, die über die Gründung einer eigenen Firma nachdenken, als Selbständiger oder bereits als Unternehmer tätig sind, die sich im Tagesgeschäft gefangen fühlen und Probleme zu delegieren haben.

Mit einem Schaubild verdeutlichte Stefan Merath, was das Unternehmersein ausmacht und wie man sich selbst – und andere – auf lange Sicht glücklich und erfolgreich macht.

„Die Lösung ist ganz einfach“, so Merath, „wenn ich Kundenwünsche erfülle – und das besser als alle anderen – dann zahlt sich das auch aus.“ Wenn der Fokus und das angestrebte Ziel stimme, so der Experte, dann stelle sich auch das beste Gefühl ein, das es gibt: „Als Unternehmer kann man sich entwickeln und tatsächlich auch etwas bewirken. Das ist einfach das geilste der Welt!“

Aus seiner Sicht sind für ein Unternehmen die so genannten „Weltziele“ das wichtigste, d.h. dass es Ziele verfolgt, die über das eigene Tun und die eigenen Mitarbeiter hinausgehen. Da bin ich sofort dabei. Es geht nicht nur darum, für den Kunden den größten Nutzen zu erfüllen. Noch nachhaltiger kann ein größeres Ziel sein. Bei uns ist das Ziel, Menschen, Ideen und Regionen erfolgreich zusammenzubringen. Uns ist es ein ehrliches Anliegen, Menschen zu vernetzen, damit etwas Neues entsteht, nach dem Motto: 1+1=3 Daran glauben wir, und daran arbeiten wir.

Stefan_Lounge

Kulturwandel in Unternehmen

In dieser Woche bin ich auf facebook zufällig auf eine gerade gestartete Initiative von Professor Gerald Hüther gestoßen, dem renommierten Göttinger Hirnforscher, die Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter inspiriert, einen Kulturwandel zu beginnen oder einen begonnenen Wandel noch bewusster zu gestalten. Gerald Hüther ist mit seinen Ansichten und unterschiedlichen Projekten ein Vorbild, alte Zöpfe abzuschneiden und menschlicher miteinander umzugehen. Die heutige Arbeitswelt macht viele Menschen krank – Hüther und sein Partner Sebastian Purps sind sich einig: „Wir müssen Grundlegendes verändern.“  Dazu zitieren sie Albert Schweitzer: „Das Heil der Welt liegt nicht in neuen Maßnahmen, sondern in einer anderen Gesinnung.“ Um einen Gesinnungswandel zu ermöglichen, bedürfe es eines Wandels der bisher in Unternehmen und Organisationen entstandenen Denk,- Organisations- und Beziehungskulturen. Menschen müssten die Gelegenheit haben, neue Erfahrungen zu machen, die positiver und bereichernder sind als die fest im Hirn verankerten, althergebrachten Handlungsmuster. Die Initiative präsentiert zukünftig auf ihrer Online-Plattform Unternehmen, denen bereits ein messbarer Kulturwandel gelungen ist.

Mir gefällt dieser Ansatz, unsere Gesinnung zu ändern und damit einen tiefgreifenden Wandel zu erreichen. Mit den bisherigen Methoden scheinen wir in einer Sackgasse angelangt zu sein. Probieren wir neue Wege. Gerade vorbildliche Unternehmen können hier eine Vorreiterrolle übernehmen und ihren Beitrag leisten, unsere Welt besser zu machen. Fangen wir an!

Zur Initiative: www.kulturwandel.org