Selbst ist der Boss

Zum Artikel im UNIfaktor 1/2014silhouette-895681_960_720

Hast Du zunehmend Zweifel, ob eine Karriere bei Audi, BASF oder Volkswagen wirklich das Richtige für Dich ist? Beschleicht Dich das Gefühl, es könnte eine Alternative zur Karriere in Konzernen und Großunternehmen geben? Hast du keine Lust auf Abhängigkeit und Fremdbestimmung? Unternehmer sein ist die Alternative, die einen hohen Grad an Selbstverwirklichung bietet. Aber auch ein hohes Maß an Eigenverantwortung verlangt. Daher steht vor der eigenen Firma: Übernimm Ver- antwortung für Dein Leben und werde Unternehmer in eigener Sache. Verantwortung heißt vor allem, für das eigene Tun einzustehen und nicht die Kindheit, falsche Freunde oder das Wetter dafür verantwortlich zu machen, wenn etwas schiefläuft.

Was ist ein Unternehmer überhaupt? Im Gegensatz zu Fachkräften (Selbständigen oder Angestellten) und Managern ist der Unternehmer noch stärker am Erfolg interessiert und arbeitet nicht so sehr im, sondern am Unternehmen. Er kümmert sich also mehr um die Zukunft der Firma.

Wichtig ist der Unterschied zu Selbständigen, also z.B. ein Journalist kann nur soviel arbeiten und verdienen, wie er Artikel schreiben und verkaufen kann. Als Unternehmer kann ich einen ganz anderen Hebel ansetzen und unabhängig von meiner eigenen Tätigkeit Geld verdienen, also auch, wenn ich krank bin oder im Urlaub.

Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, seine Wünsche und Träume umzusetzen – es zumindest zu versuchen. Schließ mal die Augen, und stell Dir Deine eigene Beerdigung vor. Was sagt Deine Familie, was sagen Deine Freunde über Dich am Ende Deines Lebens? Sprechen sie davon, dass Du ein teures Auto und ein großes Haus hattest? Oder hoffst Du nicht vielmehr, dass es andere Werte und Geschichten sind, für die Du gestanden haben willst? Ist Dir die eigene Beerdigung zu krass, stell Dir vor, Du sitzt mit 80 Jahren auf einer Parkbank und schaust auf Dein Leben zurück. Überlege Dir, was Du bereuen könntest, Dinge, die Du getan oder eben nicht getan hast. Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen, dass Menschen am Ende ihres Lebens nicht bereuen, etwas getan zu haben, sondern nur, etwas nicht getan zu haben.

Also, mach Dir Deine Träume und Wünsche klar, und illustriere sie, sodass Du sie täglich sehen kannst. Selbst wenn Du irgendwann nicht mehr bewusst wahrnimmst, dass Du z.B. mit dem Rad durch die USA fahren wolltest, Dein Unterbewusstsein arbeitet für Dich! Mein Tipp: Ich habe meine Ziele als Bildschirmhintergrund und damit immer im Blick. Wichtig ist dabei, GROSS zu denken! Greif nach den Sternen! Vielleicht erreichen wir dieses ferne Ziel nicht, aber wir müssen unsere Einstellung und unser Verhalten fundamental verändern, um es zu versuchen… Und: Such Dir Unterstützung. Hol Dir Mentoren, und hab keine falsche Scheu, jemanden um Hilfe zu bitten. Ich habe bisher noch niemanden erlebt, der mir nicht geholfen hätte, wenn ich ihn darum gebeten habe. Profitier von den Erfahrungen anderer, und erspar Dir deren Fehler! Du machst eh Deine eigenen .

Kennst Du Gedanken wie ,Das schaffe ich nicht‘ oder ,Geld verdirbt den Charakter‘? Unsere Glaubenssätze und damit wir selbst sind die größten Hindernisse, zum Ziel zu kommen. Wir sind unsere größten Entwerter und schätzen unseren eigenen Wert nicht immer hoch genug. Das ist kein Aufruf, abzuheben und arrogant zu sein, sondern lediglich der Hinweis, sich selbst anzunehmen. Wenn man sich schon selbst nicht mag, warum sollte es dann ein Dritter tun?

Wenn Du weißt, was Du willst, fällt der Rest deutlich leichter. Zudem bietet das I ternet tolle Möglichkeiten, die eigene Firma schnell und ohne großes Risiko aufzubauen. Unternimm was!

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