Dein Einsatz!

Wie du dir auf amazon.de schnell einen lukrativen Nebenverdienst aufbauen kannst

Mein Freund Eugen ist seit Jahren mit einer eigenen Marke auf der Amazon-Onlineplattform unterwegs und setzt im Jahr Millionen um. Immer wieder hat er mich in den vergangenen Jahren dazu animiert, hier auch etwas zu verkaufen. Vor anderthalb Jahren war es dann so weit. Seitdem habe ich meine eigene Marke im Babybereich – mit einem Produkt in zwei Varianten, die ich auf amazon.de in Deutschland verkaufe. Im ersten Quartal dieses Jahres habe ich mit über 12.000 Euro bereits fast halb so viel Umsatz gemacht wie im gesamten Jahr 2015 – und das fast ohne Aufwand. Das erzähle ich dir nicht, weil ich so ein toller Typ bin, sondern weil ich weiß, dass auch du hier erfolgreich sein kannst.

_amazonLogoSeit über zehn Jahren führe ich den Verlag, der auch den faktorUNI herausgibt (wo dieser Beitrag zuerst erschienen ist), und liebe diese Aufgabe. Als überzeugter Unternehmer halte ich außerdem Vorträge vor Schülern und Studierenden, um sie für das Thema Unternehmertum zu begeistern. Mit dem Amazon-Geschäft habe ich nun etwas gefunden, mit dem ich meine Zuhörer direkt ins Handeln bringe, ohne dass diese ein großes Risiko eingehen. Mit meiner Begeisterung habe ich in meinem Umfeld schon viele Menschen angesteckt.

Da die Zahl der Interessenten stark steigt, habe ich mich dazu entschlossen, einen Online-Videokurs zu erstellen, der Schritt für Schritt zeigt, wie du ganz schnell und mit wenig Kapital auf diesem einmaligen Marktplatz erfolgreich sein kannst.

Der Ansatz basiert auf zwei Prinzipien:

Prinzip 1: Private Labeling. Du nimmst ein bestehendes Produkt, suchst dir einen Produzenten und versiehst das Produkt mit deinem eigenen Brand.

Prinzip 2: Produkte auswählen, die sich schon gut verkaufen. Du musst nicht das Rad neu erfinden oder von einem unbekannten Produkt hoffen, dass es sich verkauft. Wenn du dich an gewisse Regeln hältst, kannst du mit einem bestehenden Produkt ganz schnell erfolgreich sein.

Diese beiden Prinzipien ermöglichen dir einen leichteren Start. Dein Einsatz bestimmt deinen Erfolg!

Der Hebel ist allerdings größer als in den meisten Branchen, die ich kenne. Und dabei hält sich der Aufwand sehr in Grenzen, wenn du das ,FBA-Prinzip‘ verwendest, bei dem du durch Amazon versendest. Versende bitte nicht selbst, das bringt nur Nachteile, und im Zweifel sparst du am falschen Ende!

Die Suche nach einem guten Produkt

Das ist mit Abstand der wichtigste Teil: Hier lohnt es sich, sich Zeit zu nehmen und nicht ungeduldig zu werden. Es gibt ein paar Voraussetzungen für die Wahl des Produkts, das du verkaufen solltest:

1. Such dir was Leichtes! Ich würde nicht mit dem weltweiten Handel z. B. von Möbeln starten, denn das verursacht hohe Lieferkosten.

2. Es muss ein einfacher Artikel sein: Dein Produkt sollte einfach herzustellen und nicht zu komplex sein. Also Finger weg von technischen Artikeln und Produkten, die der Kunde erst noch zusammenbauen muss!

3. Such dir ein Produkt zwischen 10 und 60 Euro. Nach unserer Erfahrung wird es sehr kapitalintensiv und viel riskanter, wenn du teurere Produkte verkaufst. Höherpreisige Artikel sind in der Regel größer und damit auch deutlich teurer im Versand. Und unter zehn Euro frisst Amazon deine Marge auf!

4. Verkauf keine Saisonartikel, also Winterkleidung oder Badelatschen. Das macht das Geschäft nur komplizierter. Nimm erst mal ein Produkt, welches es bereits gibt. Schöner machen und optimieren kannst du es immer noch!

Wie findest du dein Produkt?

Bei der Suche können deine Interessen und Hobbys eine Rolle spielen. Welche physischen Produkte hast du selbst in den vergangenen ein oder zwei Monaten online bestellt? Wofür schlägt dein Herz? Welches Hobby haben Partner oder Freunde?

Die direkte Suche auf amazon.de: Lass dir dort die Bestseller aus den verschiedenen Kategorien anzeigen. Ein guter Startpunkt ist die Übersicht aller Kategorien; pro Kategorie gibt es einen Überblick der Top-100-Verkäufe. Daneben lohnt es sich, einen Blick auf die Top 100 einer Unterkategorie zu werfen. Ein weiteres Kriterium ist die Anzahl der Rezensionen, also die Produktbewertungen.

Parallel öffne Alibaba, die chinesische Zulieferer-Plattform, und schau, was die Produkte im Einkauf ungefähr kosten. Interessant von der Marge sind alle Artikel, die beim Verkauf mindestens das Siebenfache des Einkaufspreises einbringen. Die Logistikkosten und die Gebühren an Amazon lassen den Gewinn sonst verschwinden!

Los geht´s!

Nun hast du einen ersten Überblick und kannst die Recherche vertiefen. Wenn du dein Produkt gefunden hast, geht es darum, den richtigen Zulieferer zu finden und den bestmöglichen Einkaufspreis zu erzielen.

Anschließend legst du nun dein Produkt auf amazon.de an, und der Verkauf kann starten. Nach und nach nimmst du weitere Produkte hinzu und baust deine eigene Marke auf. Mit der Produktauswahl beginnt eine Reise, die dich sehr weit führen kann. Mach den ersten Schritt!

Greif nach den Sternen!

Zum Artikel im UNIfaktor 2/2015

In meinen Vorträgen vor Schülern und Studierenden merke ich immer wieder, dass junge Menschen zu selten nach den Sternen greifen und in der Regel die ausgetretenen Pfade ihrer Eltern und ihres Umfelds beschreiten, das irgendwie begrenzt erscheint. Was ich damit meine? Berufswünsche wie Lehrer („Dann habe ich was Sicheres“), Steuerberater („Ich konnte schon immer gut mit Zahlen umgehen“) oder Polizist („Ich sorge gern für Ruhe und Ordnung“) sind aus meiner Sicht vor allem ein Anzeichen von fehlender Vorstellungskraft. Von der Ausgangslage könnten diese jungen Menschen auch  Astronaut auf Mars-Mission oder zumindest Grundschullehrer in einem kleinen afrikanischen Dorf werden, um die Welt besser zu machen. Mir ist schon klar, dass diese Haltung Ergebnis von Schule und Gesellschaft ist. Kleine Kinder können sich noch vorstellen, alles zu werden; im Laufe der Zeit werden sie leider realistischer – oder: phantasieloser, was ihr eigenes Leben angeht. Was wolltest Du als Kind werden? Sei mal ganz ehrlich! Und nenn jetzt bitte nicht die weichgespülte Vernunftversion! Was willst Du heute werden? Was ist auf dem Weg verloren gegangen? Woran liegt es? 

night-927168_1920Bitte verstehe mich nicht falsch: Es spricht nichts dagegen, Lehrer zu werden oder Steuerberater. Problematisch wird es nur, wenn Du es aus den falschen Motiven wirst („Mein Vater und mein Opa waren auch schon Steuerberater!“) oder dem mangelnden Vertrauen in Deine Fähigkeiten. Ich finde es sehr faszinierend, dass Studien zeigen, dass wir Menschen uns heillos überschätzen, was wir in kurzer Zeit erreichen können („Schlank in 14 Tagen“) und wie wir uns derart unterschätzen, was wir in Jahren oder gar Jahrzehnten erreichen können. Mein Rat: Greif nach den Sternen – das Andere kann ja Plan B sein.

Bei diesem Griff hör nicht auf Dein Umfeld, das Dir gern sagt, was Du alles nicht kannst und – im schlimmsten Fall – dass Du nichts Wert bist. Ich bin tief davon überzeugt, dass jeder Mensch etwas kann oder hat, was ihn einzigartig macht. Er/sie muss nur herausfinden, was das ist und beharrlich diesen Weg gehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wir eigentlich ein ganz gutes Gefühl dafür haben, wir wir können und was nicht. Wir müssen es nur zulassen. Ein gewisser Realismus schadet bei der Umsetzung natürlich nicht. Wenn mehrfach der eigene Gesang als Krach bezeichnet wird, ist Popmusik vielleicht nicht das richtige Umfeld – und Heavy Metal eventuell das passendere Betätigungsfeld. Für mich ist Unternehmertum eine wirkliche  Alternative. Hier ist der Freiheitsgrad extrem hoch, verbunden mit der großen Chance, auch finanziell frei zu werden. 

Häufig höre ich den Einwand, dass jemand gar nicht die Zeit hat, sich zu überlegen, was er eigentlich machen will. Das finde ich dumm. Das ist wie der Mensch, der die Uhr anhält, um Zeit zu sparen. Wir haben nur dieses eine Leben, das – Stand heute – zeitlich begrenzt ist. Je klarer wir unser wirkliches Leben leben, das unseren Fähigkeiten und Wünschen entspricht, desto zufriedener werden wir sein. Ungerichtet und ungeplant vor sich hin zu leben, ist da kein guter Ratgeber! Dabei ist es völlig in Ordnung, in Phasen gar nicht zu wissen, was das eigentlich ist, was man machen will. Aber es ist unerlässlich dranzubleiben, diese Frage zu beantworten. Und am Ende, wenn du mit 87 Jahren auf einer Parkbank sitzt und auf Dein Leben zurückblickst, wird nicht viel bleiben: Wirst Du darüber nachdenken, was Du für ein langweiliges Leben als Steuerberater geführt hast, oder wirst Du Dich daran erinnern, welche Chancen Dir das Leben geboten hat? Die Erfahrung älterer Menschen zeigt, dass diese in der Regel nicht das bereuen, was sie getan haben, sondern das, was sie nicht getan haben. In diesem Sinne: Greif nach den Stern! Und wenn der Arm ganz lang wird beim Strecken bist Du auf einem guten Weg…

Hab’ Mut!

tree-616295_1920Zum Artikel im UNIfaktor 1/2015

In Gesprächen mit meinen Mitmenschen, vor allem den jüngeren, merke ich immer wieder, wie mutig die meine Entscheidung finden, Unternehmer zu sein. Mal ganz ehrlich: Ich finde es mutig, es nicht zu werden, um als Angestellter oder Selbständiger ein Leben in Abhängigkeit zu führen und zu wissen, dass keine großen Sprünge möglich sind. Sowohl was die Aufgabe als auch die finanziellen Aussichten angeht. Ich verurteile Dich nicht, möchte Dir aber gern aufzeigen, was Du verpasst!

Das Problem mit dem Gehalt bei Angestellten ist, dass es nach oben in der Regel begrenzt ist, wenn Du nicht gerade Vorstandsvorsitzender eines großen Unternehmens wirst. Ja, auch das Gehalt darunter kann sehr üppig sein, aber die meisten Menschen tappen in die Falle und erhöhen ihren Lebensstil mindestens im gleichen Maße, wie sie mehr Geld verdienen. Viele leben sogar über ihre Verhältnisse. Mehr Geld auf dem Gehaltszettel führt häufig dazu, dass das Haus und die Autos größer und die Urlaube exotischer werden. Insgesamt sind die Kosten deutlich gestiegen, ohne dass Geld für den Ernstfall zurückgelegt wird. Dazu kommt, dass es fester Job ja nur eine Scheinsicherheit bedeutet. Unternehmen trennen sich heute viel schneller als früher von ihren Mitarbeitern, Sicherheit gibt es hier nicht mehr!

Selbständige haben schon etwas mehr Gestaltungsfreiheit, aber tauschen im Prinzip auch Zeit gegen Geld, d.h. Selbständige verdienen in der Regel nur Geld, wenn sie auch arbeiten. Fallen sie aus, verdienen sie auch nichts. Und auch hier sind die Möglichkeiten nach oben begrenzt. Selbständige können nur soviel verdienen, wie sie selbst arbeiten können.

Und beim Gehalt sind wir ja nicht am Ende der Überlegungen. Wie willst Du am Ende Deines Lebens leben? Hier möchte ich Dich gern desillusionieren! Das, was wir als Rente bekommen werden, ist zum zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Wenn Du nicht privat vorsorgst, dann solltest Du aber schnell loslegen! Spätestens wenn Du Dein erstes eigenes Geld verdienst. Mach nicht den Fehler, den ich begangen habe. Als ich Mitte 20 war, wollte ich mich Alter und Rente nicht beschäftigen: ,Was interessiert mich die Zukunft – ich lebe heute.’ Ich hatte Glück, dass mein Vater mich sanft gezwungen hat, Geld zu sparen und etwas  für die finanzielle Absicherung und die Rente zu tun. So habe ich im Laufe der Jahre mit kleinen Beiträgen von 30 bis 40 Euro monatlich ein Grundstock legen können. Und ganz ehrlich: Gefehlt hat das Geld nicht!

Auch steuerlich stehst Du als Angestellter oder Selbständiger deutlich schlechter da als Unternehmer. Du zahlst unter dem Strich anteilig mehr Steuern! Unternehmer haben viel mehr Gestaltungsspielraum, und da spreche ich nicht von Steuerhinterziehung. Als Unternehmer habe ich einfach mehr Möglichkeiten, z.B. ein Teil der Altersvorsorge über die Firma abzubilden und sie nicht aus dem versteuerten Einkommen zu bezahlen.

Wir sind es uns selbst schuldig, unternehmerisch durch das Leben zu gehen und nicht auf den Staat oder Andere zu bauen. Grundlage dafür ist es, eigenverantwortlich unterwegs zu sein. Die wichtigste Eigenschaft für ein erfülltes Leben ist aus meiner Sicht daher Selbstverantwortung! Wenn Du Dein Leben konsequent nach diesem Prinzip führst, wird es wahrscheinlich anstrengender – aber was ist die Alternative? Sich selbst zu betrügen, indem wir erst unsere Eltern, dann die Lehrer, später den Chef und den Staat für unser Scheitern verantwortlich machen? Nein. Wem wir die Schuld geben, geben wir die Macht! Übernimm also Verantwortung! Je mehr Menschen das tun, desto besser wird auch unser Gemeinwesen funktionieren – davon bin ich überzeugt. Und seien wir mal ehrlich. Verantwortungsvolles Handeln schadet nirgends, auch nicht als Angestellter oder Selbständiger. Unternehmer mit Eigenverantwortung können diese Gemeinschaft insgesamt stärker voranbringen, wenn sie ihre Energie und ihre Macht nutzen.

Hab’ Mut!

Unternimm was!

Zum Artikel im UNIfaktor 2/2014

Glaubst du, dass du niemals ein Unternehmen gründen kannst? Denkst Du: ,Das ist viel zu schwierig’? Oder: ,Ich habe nicht genug Geld, um anzufangen’?

Dann wird es Zeit, an Deinen Glaubenssätzen zu arbeiten! Häufig stellen wir selbst das größte Hindernis dar, das Potenzial in unserem Leben zu entfalten. Wir sind die größten Entwerter unserer Fähigkeiten und Begabungen. Dazu kommen dann Familie und Freunde, die – gut gemeint – noch Öl ins Feuer gießen mit ihren Kommentaren: „Du verdienst jetzt doch so viel Geld!’ Oder: ,Willst Du wirklich soviel Risiko eingehen?’ Aber mal ganz ehrlich: Wenn ich von hinten auf mein Leben zurückschaue, also z.B. mit 80 Jahren auf einer Parkbank sitze, ist es gar kein Risiko, sich selbst zu verwirklichen und ein eigenes Unternehmen zu gründen! Dann ist es im Gegenteil eher fahrlässig, es nicht versucht zu haben. Vor allem dann, wenn ich weiß, dass ich ein denkbar schlechter Angestellter bin und mich zudem in der Corporate World überhaupt nicht wohlfühle. Willst Du ein Leben lang etwas tun, von dem Du bereits heute weißt, dass es Dir nicht entspricht? Worauf wartest Du dann?

Meine Erfahrung ist, dass Dinge von außen viel schwieriger aussehen, als sie dann wirklich sind, wenn man die Innensicht erhält. Ein Unternehmen zu gründen und erfolgreich zu führen, mag von außen wie Hexenwerk aussehen, aber es sind Dinge, die wir lernen können, wenn wir es wirklich wollen. Kein Baby würde eine Sprache lernen, wenn es wüsste, wie schwierig es wäre. Es beginnt einfach! Und alles wird leichter, wenn wir uns Menschen anvertrauen, die uns auf diesem Weg helfen können. Und dieser Weg wird nicht immer leicht. Die Bank, der unliebsame Mitarbeiter und ein uneinsichtiger Kunde können schon nerven, keine Frage! Aber ein Netzwerk aus ,guten Köpfen’ aufzubauen, die uns vor allem darin unterstützen, was uns selbst Probleme bereitet, kann Gold wert sein, d.h. aber auch, sich diesen Personen anzuvertrauen und mit offenen Karten zu spielen. Hier habe ich die größten Fehler gemacht. Ich habe lange geglaubt, ich müsste die Probleme allein lösen und könnte damit niemanden „behelligen“. Dann hat sich das Problem verselbständigt und mir manch schlaflose Nacht beschert, weil sich das „Karussell“ im Kopf gedreht hat. Dabei gibt es aus meiner Sicht nichts Wertvolleres, als echtes Feedback von Menschen zu erhalten, die einen schätzen und deshalb helfen wollen. Gerade als Unternehmer erfahre ich, dass die Themen, die mich bewegen, immer wieder auftauchen. Von anderen und deren Erfahrungen zu profitieren, ist ein schönes Gefühl. Und Verpflichtung für mich, meine eigenen Erfahrungen selbst weiter zu geben.

148674451_adde1f1354_o-2Die wichtigste Eigenschaft für ein erfülltes Leben – und Unternehmen – ist aus meiner Sicht Selbstverantwortung! Nur wenn Du erkannt hast, dass Du für Dein Leben verantwortlich bist und halt eben nicht das Gesellschaftssystem oder Deine Eltern, dann kannst Du loslegen!  Selbstverantwortung bedeutet übrigens nicht, sich immer die Schuld für alles in die Schuhe schieben zu lassen, sondern nur, den eigenen Anteil zu erkennen. Das heißt vor allem, zu realisieren, dass sich nur etwas ändert im eigenen Leben, wenn ich bei mir anfange. Bin ich unzufrieden im Job oder unglücklich in meiner Beziehung, muss ich selbst was ändern, entweder meine Einstellung zu den Dingen oder, wenn es unerträglich ist, zu neuen Ufern aufbrechen. Sei als ,Unternehmer in eigener Sache’ unterwegs, und kümmere Dich heute z.B. um Deine Altersvorsorge! Am Ende Deines Lebens den Staat zu verteufeln, weil der pleite ist und nur eine jämmerliche Grundrente garantieren kann, hilft Dir nicht wirklich. Also nimm Dein Schicksal selbst in die Hand. Unternimm was!

Selbst ist der Boss

Zum Artikel im UNIfaktor 1/2014silhouette-895681_960_720

Hast Du zunehmend Zweifel, ob eine Karriere bei Audi, BASF oder Volkswagen wirklich das Richtige für Dich ist? Beschleicht Dich das Gefühl, es könnte eine Alternative zur Karriere in Konzernen und Großunternehmen geben? Hast du keine Lust auf Abhängigkeit und Fremdbestimmung? Unternehmer sein ist die Alternative, die einen hohen Grad an Selbstverwirklichung bietet. Aber auch ein hohes Maß an Eigenverantwortung verlangt. Daher steht vor der eigenen Firma: Übernimm Ver- antwortung für Dein Leben und werde Unternehmer in eigener Sache. Verantwortung heißt vor allem, für das eigene Tun einzustehen und nicht die Kindheit, falsche Freunde oder das Wetter dafür verantwortlich zu machen, wenn etwas schiefläuft.

Was ist ein Unternehmer überhaupt? Im Gegensatz zu Fachkräften (Selbständigen oder Angestellten) und Managern ist der Unternehmer noch stärker am Erfolg interessiert und arbeitet nicht so sehr im, sondern am Unternehmen. Er kümmert sich also mehr um die Zukunft der Firma.

Wichtig ist der Unterschied zu Selbständigen, also z.B. ein Journalist kann nur soviel arbeiten und verdienen, wie er Artikel schreiben und verkaufen kann. Als Unternehmer kann ich einen ganz anderen Hebel ansetzen und unabhängig von meiner eigenen Tätigkeit Geld verdienen, also auch, wenn ich krank bin oder im Urlaub.

Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, seine Wünsche und Träume umzusetzen – es zumindest zu versuchen. Schließ mal die Augen, und stell Dir Deine eigene Beerdigung vor. Was sagt Deine Familie, was sagen Deine Freunde über Dich am Ende Deines Lebens? Sprechen sie davon, dass Du ein teures Auto und ein großes Haus hattest? Oder hoffst Du nicht vielmehr, dass es andere Werte und Geschichten sind, für die Du gestanden haben willst? Ist Dir die eigene Beerdigung zu krass, stell Dir vor, Du sitzt mit 80 Jahren auf einer Parkbank und schaust auf Dein Leben zurück. Überlege Dir, was Du bereuen könntest, Dinge, die Du getan oder eben nicht getan hast. Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen, dass Menschen am Ende ihres Lebens nicht bereuen, etwas getan zu haben, sondern nur, etwas nicht getan zu haben.

Also, mach Dir Deine Träume und Wünsche klar, und illustriere sie, sodass Du sie täglich sehen kannst. Selbst wenn Du irgendwann nicht mehr bewusst wahrnimmst, dass Du z.B. mit dem Rad durch die USA fahren wolltest, Dein Unterbewusstsein arbeitet für Dich! Mein Tipp: Ich habe meine Ziele als Bildschirmhintergrund und damit immer im Blick. Wichtig ist dabei, GROSS zu denken! Greif nach den Sternen! Vielleicht erreichen wir dieses ferne Ziel nicht, aber wir müssen unsere Einstellung und unser Verhalten fundamental verändern, um es zu versuchen… Und: Such Dir Unterstützung. Hol Dir Mentoren, und hab keine falsche Scheu, jemanden um Hilfe zu bitten. Ich habe bisher noch niemanden erlebt, der mir nicht geholfen hätte, wenn ich ihn darum gebeten habe. Profitier von den Erfahrungen anderer, und erspar Dir deren Fehler! Du machst eh Deine eigenen .

Kennst Du Gedanken wie ,Das schaffe ich nicht‘ oder ,Geld verdirbt den Charakter‘? Unsere Glaubenssätze und damit wir selbst sind die größten Hindernisse, zum Ziel zu kommen. Wir sind unsere größten Entwerter und schätzen unseren eigenen Wert nicht immer hoch genug. Das ist kein Aufruf, abzuheben und arrogant zu sein, sondern lediglich der Hinweis, sich selbst anzunehmen. Wenn man sich schon selbst nicht mag, warum sollte es dann ein Dritter tun?

Wenn Du weißt, was Du willst, fällt der Rest deutlich leichter. Zudem bietet das I ternet tolle Möglichkeiten, die eigene Firma schnell und ohne großes Risiko aufzubauen. Unternimm was!

Stefan Merath macht Mut

Am 10. Oktober 2013 fand die 16. faktor-Business-Lounge statt. Unternehmercoach Stefan Merath stieß mit seinem Thema ‚Unternehmersein ist die geilste Lebensform überhaupt oder die vier Zielebenen: wie Sie Ihre unternehmerische Energie voll entfalten‘ auf großes Interesse.

Der Experte für die Überwindung der zweiten unternehmerischen Wachstumshürde, dem Übergang vom Selbständigen zum Unternehmer, sprach mit seinem Vortrag vor allem all jene Gäste an, die über die Gründung einer eigenen Firma nachdenken, als Selbständiger oder bereits als Unternehmer tätig sind, die sich im Tagesgeschäft gefangen fühlen und Probleme zu delegieren haben.

Mit einem Schaubild verdeutlichte Stefan Merath, was das Unternehmersein ausmacht und wie man sich selbst – und andere – auf lange Sicht glücklich und erfolgreich macht.

„Die Lösung ist ganz einfach“, so Merath, „wenn ich Kundenwünsche erfülle – und das besser als alle anderen – dann zahlt sich das auch aus.“ Wenn der Fokus und das angestrebte Ziel stimme, so der Experte, dann stelle sich auch das beste Gefühl ein, das es gibt: „Als Unternehmer kann man sich entwickeln und tatsächlich auch etwas bewirken. Das ist einfach das geilste der Welt!“

Aus seiner Sicht sind für ein Unternehmen die so genannten „Weltziele“ das wichtigste, d.h. dass es Ziele verfolgt, die über das eigene Tun und die eigenen Mitarbeiter hinausgehen. Da bin ich sofort dabei. Es geht nicht nur darum, für den Kunden den größten Nutzen zu erfüllen. Noch nachhaltiger kann ein größeres Ziel sein. Bei uns ist das Ziel, Menschen, Ideen und Regionen erfolgreich zusammenzubringen. Uns ist es ein ehrliches Anliegen, Menschen zu vernetzen, damit etwas Neues entsteht, nach dem Motto: 1+1=3 Daran glauben wir, und daran arbeiten wir.

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Mit der Persönlichkeit verkaufen

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„Alles, was sich bewegt, wird gegrüßt. Alles andere geputzt.“ Mit seinem unterhaltsamen Vortrag zum Thema Vertrieb konnte Referent Robert Van De Velde auf der 14. faktor-Business-Lounge in Göttingen die rund 100 Gäste von der Leichtigkeit dieser Aufgabe überzeugen.

© Alciro Theodoro Da Silva

Van de Velde sprach bildhaft über das Thema ‚Gelebte Gastfreundschaft im Vertrieb – Kundenorientierung, die Spaß macht und begeistert‘ heraus. Das Tolle an den Thesen des Vertriebsexperten ist, dass demnach jeder Mensch mit seiner Persönlichkeit verkaufen kann. Erfolgreich sind die Menschen, die authentisch sind, und nicht die, die nur eine Rolle spielen und so zum Beispiel ein Lächeln aufsetzen. „Der Faktor Mensch ist das Wichtigste“, sagte van de Velde. Gute Verkäufer sind die Menschen, die sich wohlfühlen und die Spaß haben. Van de Velde spricht der Freundlichkeit sogar einen Renditeaspekt zu. So könnten Unternehmen die Rendite um 7 Prozent durch Kundenfreundlichkeit steigern. Als Unternehmer lohnt es sich, freundlich zu Mitarbeitern und Kunden zu sein. Und wenn das noch von innen heraus kommt, sind alle erfolgreich!